Behandlungsprinzipien

Meine Behandlung ist grundsätzlich als integrativ zu bezeichnen. Auf Basis der Verhaltenstherapie integriere ich weitere Ansätze, wie z.B. hypnotherapeutische, körperorientierte, systemische, achtsamkeitsbasierte Sichtweisen und Methoden sowie EMDR in meine Arbeit, wenn dies dem Therapieprozess dienlich ist und zum Klienten passt.

Daneben sind mir folgende Behandlungsprinzipien wichtig: 


Gemeinsame Erarbeitung von Behandlungszielen

Was genau soll sich verändern? Wenn Sie hierüber Klarheit gefunden haben, wird ein strukturierter und zielführender Therapieverlauf maßgeblich unterstützt. „Wenn eine Therapie richtig enden soll, dann muss Sie richtig beginnen“ (J. Haley).


Ressourcenorientierung

Ich versuche, das therapeutische Angebot individuell so zu gestalten, dass der Klient sich nicht nur in seinen Defiziten, sondern vor allem auch in seinen Stärken und Kompetenzen erlebt. Hierdurch können vorhandene Ressourcen (wieder)entdeckt und für den gewünschten Veränderungsprozess nutzbar gemacht werden.


Einsicht in das eigene Geworden-Sein

Sich über sich selbst klarer werden, sich besser annehmen können gelingt meist nur über die Einsicht in die eigene Lebensgeschichte mit ihren ganz persönlichen erlernten, manchmal ungünstigen und nicht mehr notwendigen Bewältigungsmustern, die man verändern möchte. „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“ (A. Bebel). Das Arbeiten im Hier und Jetzt hat daher immer einen Bezug zur eigenen Lebens- und Lerngeschichte, insbesondere um ein tieferes Verständnis für den eigenen Beschwerdeverlauf entwickeln zu können.


Aktive Hilfe zur Problembewältigung

Das vorliegende individuelle Problem wird fokussiert und ernst genommen. Spezifische Informationen zu den Beschwerden (sogenannte Psychoedukation) und Bewältigungsstrategien werden von mir angeboten bzw. gemeinsam entwickelt, damit Sie lernen, mit Ihren Problembereichen langfristig besser umzugehen.


Erlebnisorientiertes Vorgehen

Die Psychotherapieforschung hat ergeben, dass für einen erfolgreichen Therapieverlauf die Beteiligung des Erlebens notwendig ist, im Sinne von „Reden ist Silber, real erfahren ist Gold“ (K. Grawe). Erleben und Handeln im Hier und Jetzt sind daher zwei sinnvolle Aspekte für eine gute Therapie. Das heißt, Therapie kann z.B. auch außerhalb der Praxis stattfinden. Das gilt vor allem für die Behandlung von Angststörungen, aber auch für andere Problemfelder.


Transparenz

Ein höchst mögliches Maß an Transparenz im therapeutischen Prozess liegt mir besonders am Herzen, damit sich ein Gefühl von Vertrauen und Sicherheit einstellen kann und der Aufbau eines tragfähigen Arbeitsbündnisses erleichtert wird.