Leistungen

•  Einzelpsychotherapie

Das Honorar orientiert sich an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP), d.h. an den Sätzen der Krankenversicherungen.

 

•  Privat Krankenversicherte / Beilhilfe

Wenn die Indikation für eine Psychotherapie gegeben ist, werden in der Regel von den privaten Krankenversicherungen die Behandlungskosten übernommen. Der Umfang der erstattungsfähigen Leistungen ist jedoch abhängig von Ihrem individuellen Vertrag bzw. Versicherungsschutz. Daher sollten Sie sich im Vorfeld in jedem Falle erkundigen, ob die Kosten für Psychotherapie bei einer approbierten Psychologischen Psychotherapeutin (Verhaltenstherapeutin) mit Arztregistereintrag übernommen werden. In Folge kann dann ein Antrag bei Ihrer Krankenversicherung gestellt werden.

 

•  Selbstzahler

Hier ist kein Antragsverfahren nötig. Die Sitzungen werden privat in Rechnung gestellt, wobei sich auch hier das Honorar an der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) orientiert.

 

•  Gesetzlich Versicherte

Da ich in einer Privatpraxis arbeite, behandle ich Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen im so genannten Kostenerstattungsverfahren.

 

•  Kostenerstattungsverfahren – was heißt das?

Mit der Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin in einem so genannten „Richtlinienverfahren“ (Verhaltenstherapie) und Arztregistereintrag habe ich von staatlicher Seite die Genehmigung, Patienten psychotherapeutisch zu behandeln. Um die Behandlung jedoch direkt über die Krankenkassen abrechnen zu können, benötige ich einen „Kassensitz“ bzw. eine „Kassenzulassung“ durch die Kassenärztliche Vereinigung. Es war mir bisher nicht möglich, einen Kassensitz zu erhalten, obwohl ich alle qualifizierenden Voraussetzungen hierfür erfülle. Dies liegt daran, dass von staatlicher Seite die Anzahl von Kassensitzen für den Bezirk Hamburg begrenzt ist. Psychotherapeuten lassen sich daher auf eine Warteliste für einen Kassensitz setzen. Wenn z.B. ein Kollege aus Altersgründen seinen Kassensitz aufgibt, haben jüngere Kollegen die Möglichkeit, diesen Sitz zu erhalten. Ich stehe seit vielen Jahren auf dieser Warteliste. Da ich jedoch des Wartens müde wurde, habe ich mich für die Selbständigkeit in eigener Privatpraxis entschlossen.

 

Offiziell wird zwar von einer psychotherapeutischen Überversorgung in Hamburg gesprochen, dies entspricht jedoch nicht der Realität. Die Anzahl an ambulanten Psychotherapieplätzen reicht keinesfalls aus, um den stetig wachsenden Bedarf zu decken. Menschen mit psychischen Problemen müssen daher oft monatelang, manchmal sogar vergeblich, auf einen Therapieplatz warten. Da diese langen Wartezeiten Patienten nicht zuzumuten sind, erlaubt der Gesetzgeber das Kostenerstattungsverfahren nach § 13,3 SGB V

 

Das heißt, wenn die Krankenkasse einem psychisch kranken Versicherten innerhalb eines Zeitraumes von drei Monaten keinen regulären Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten mit Kassensitz anbieten kann, kann der Versicherte sich auch von einem Therapeuten ohne Kassensitz (Privatpraxis) mit gleicher Qualifikation behandeln lassen. Die Kosten werden dann von der Kasse erstattet. Dies ist jedoch abhängig von der Kasse und muss im Einzelfall geprüft werden. Nähere Informationen zu den einzelnen Schritten beim Antrag auf Kostenerstattung erhalten Sie von mir auf Anfrage. 

 

•  Individuelle Gesundheitsleistungen (IGel) – Beratung, Coaching, Gruppentherapien

Gemäß den Psychotherapierichtlinien handelt es sich bei diesen Leistungen nicht um Heilbehandlungen. Sie gehen über das gesetzlich definierte Maß einer ausreichenden und notwendigen Patientenversorgung hinaus, weshalb eine Privatrechnung ausgestellt wird. Die Höhe des Honorars orientiert sich an den Sätzen der Krankenversicherungen.